Zum Inhalt springen

Ausgangssituation

Der Kunde realisierte, dass trotz guter Umsätze, seit Jahren wenig Gewinn erwirtschaftet wurde. Es gab verschiedene Ansatzpunkte aber kein klares Bild: eine wenig nachhaltige Führung, eine schlechte Mitarbeitermotivation, unklare und nicht konsequent gelebte Prozesse, eine IT, deren Potential nicht verstanden und das demzufolge auch nicht genutzt wurde und eine intransparente Preisgestaltung durch den Vertrieb.

Aber welche dieser Faktoren sich wirklich wie auswirkte und wie entscheidend dieser war, konnte nicht ermittelt werden. Auch nicht, ob das Bild wirklich vollständig war.

Der Kunde beauftragte Lux & Lux, was bisher nur durch zwei Führungskräfte-Coachings bekannt war, mit einem MAP – Analyseprozess.

Verlauf

In den folgenden Monaten konnte durch zahlreiche strukturierte Interviews, freie Gespräche, Hospitationen, Beschäftigung mit der IT und den Handbüchern die einzelnen Problemfelder beschrieben werden, ebenso wie die Art und Weise, wie diese ungünstig zusammenwirkten. Lux & Lux erarbeitete in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung ein ganzheitliches Lösungskonzept, was dann zeitnah gestartet wurde.

Schwierigkeit

Nach kurzer Zeit stellte man fest, dass die Umsetzung des Konzepts erheblich behindert wurde, weil es nicht gelang das Ressortdenken bei entscheidenden Personen zu überwinden und außerdem zu viele Entscheidungen an die Person des Geschäftsführers gebunden waren, der diesem Arbeitsvolumen oft nur sehr verzögert nachkommen konnte.

Analyse

Lux & Lux stellte fest, dass ein Faktor, der beim MAP zwar bereits erfasst worden war, noch stärker wirksam war als gedacht: die „Fehlerfreundlichkeit“. Dies äußerte sich auf zwei ungünstige Weisen. Zum einen neigte jeder Bereich dazu, seine Aufgaben eigenverantwortlich aber auch abgeschottet zu erledigen, und zwar so, dass später auftretende Engpässe in die Verantwortung des jeweils anderen Bereichs fielen. Es ging um „Schuld“ oder „Unschuld“. Auch der Geschäftsführer mit seinem Drang alle Entscheidungen an sich zu ziehen, war in diesem Sinne Teil der mangelnden Fehlerfreundlichkeit.

die Folgezeit

Es wurde ein Projektteam gegründet, bei dem die relevanten Player aus allen Bereichen vertreten waren. Dieses Team wurde von Lux & Lux ausgebildet und in der ersten Zeit auch moderiert. Sehr bald schon nahm dieses Team eigenverantwortlich und ganzheitlich Aufgaben wahr und trieb den Prozess voran. Der Geschäftsführer nahm dabei die Rolle eines Auftraggebers ein, der nur noch wichtige inhaltliche oder größere Investitionsentscheidungen „absegnen“ musste. Bei dem Team war er nur auf Einladung dabei oder wenn er selbst einen Punkt einbringen wollte.

Fokusthema

Change-Management

Wir helfen, Veränderungsphasen zu erkennen und mit passenden Steuerungsinstrumenten zu arbeiten, vermitteln neurophysiologische Grundlagen und ihre Folgen und zeigen Managementvarianten für Veränderungssituationen auf.

Themen- und Maßnahmenkatalog

Erfahren Sie alles über unsere Bandbreite an Themen und unsere vielfältigen Maßnahmenformate.

Unsere Stärke sind Menschen. Unsere Stärke sind Menschen. Unsere Stärke sind Menschen.